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Archive for 8. Dezember 2010

Helmut Schmidt ist ein angesehener Mann, ein Intellektueller und Politprofi. Sein Wort sollte auch Christdemokraten nicht egal sein. Dem Handelsblatt hat er jetzt gesagt, dass die Kanzlerin in Sachen Wirtschaftskrise nicht sehr geschickt agiere, der deutschen Polit-Elite die Einsicht fehle, was permanente Leistungsbilanzüberschüsse für Deutschland bedeuten („man verkauft Waren und erhält dafür nur Papiergeld, das später abgewertet wird“) – und dass es Europa an Führungspersönlichkeiten mangelt, die einen Überblick haben. Mit Ausnahme des Luxemburgers Jean-Claude Juncker.

Und was sagt eben der dieser Tage? Dass Deutschland ein bisschen simpel denke und Merkel seine Ideen ablehne, ohne sich richtig damit beschäftigt zu haben: „Sie hat eine sehr uneuropäische Art, europäische Geschäfte zu erledigen.“ Ist doch immer schön, wenn man eine Zweitmeinung einholen kann. Merkel setzen, Sechs. Nicht auszudenken, wenn es einen Pisa-Test für Regierungschefs gäbe.

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