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Archive for 12. November 2010

Heute werden sie es beschließen, das neue, unsolidarische Gesundheitssystem. Welches darin gipfelt, dass sich auch die gesetzlich versicherten Patienten künftig „freiwillig“ auf eigene Rechnung behandeln lassen, also in Vorkasse gehen können.

Hatten die „Gesetzlichen“ bisher schon das Dreifache an Wartezeiten im Vergleich zu den Privatpatienten (in der Kneipe hieße das: Das Pils dauert 21 Minuten!), dürfen die „Gesetzlichen“ ohne Geld demnächst warten, bis sie schwarzgelb werden.

Das ist das Ende der Zweiklassenmedizin. Und die Einführung des Kastensystems: die Privaten, die Gesetzlichen und die Unberührbaren. Vielleicht können diese bald ihren Status durch Frondienste verbessern, indem sie Medizinstudenten in der Sänfte zur Uni tragen, oder sich als Leibeigene der Forschung zur Verfügung stellen.

Diese Politik strahlt genau so giftig in die Gesellschaft wie ein Castor-Transport. Passt alles zusammen. Aber wer wählt so was?

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