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Archive for 28. Oktober 2010

„Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern, und hüte mich, mit ihm zu brechen“, sagt Mephisto über den lieben Gott. Und ich aber manchmal über Gerhard Schröder.

Ist schon ein skurriles Schauspiel, zu sehen, wie er so aus seiner Gazprom-Versenkung rausgespringteufelt kommt, um in einer unerwarteten Verlängerung der legendären Elefantenrunde die Merkel anzupflaumen. Jetzt hat er ihren Aufschwung für sich reklamiert. Von wegen „meine Agenda“ und so.

Fast hätte er sich bei ihr noch ´ne Flasche Bier bestellt. Gemein, das. Grad, wo sie umfragetechnisch am Asphalt kratzt, kommt der alte Zirkusgerd und macht noch mal auf dicke Sozeneier. Und plötzlich ist wieder ein Hauch Testosteron und Rock´n Roll in der Politik – nach dem ganzen Pragmatiker-Koma und Gel-Adel-Hype.

Vielleicht kann er sich noch hochpöbeln bis zu einer Art Keith Richards der Berliner Republik. Oder er legt ein bisschen Make-Up auf und torkelt ab und zu aus Richtung Russland so Jack-Sparrow-mäßig in die Debatte. Aye!

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