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Archive for 8. Oktober 2010

Wenn er Kanzler wird, wird sie die First Lady. Die Guttenbergin läuft sich warm. Erst hat sie ein Buch geschrieben, das heißt „Schaut nicht weg!“ und beschäftigt sich mit Kindesmissbrauch. Ein ehrenwertes Anliegen, das sie aber durch eine besonders blondhafte Horizontverengung untergräbt.

Etwa, wenn sie Lady Gaga und ihren „pornografischen“ Outfits die Schuld gibt für übersexualisierte Kinderseelen. Sie ist Jahrgang 1975. Die erste Hälfte der Siebziger ist an ihr vorbeigingen, da hat sie die Gnade der späten Popmusikgeburt und keinen Schimmer von den Outfits der Glamrocker.

Madonnas Outfits der 90er hätte sie aber schon mitbekommen können. Jetzt sind wir im Jahr 2010 und Madame zu Guttmensch macht sich Sorgen über die dadaistisch angehauchte Frau mit dem Schnitzelkleid. Wenn sie 2013 Kanzlergattin wird, wäre sie spießiger als es Hannelore Kohl je gewesen ist.

Aktuell übt die bessere Hälfte unseres Top-Gun-Verteidigungsministers sich ja im Schlammcatchen und robbt durch den Sündenpfuhl RTLII um dort Kinderschänder zu überführen. In der Sendung „Tatort Internet“ lockt sie zu Thriller-Klängen Pädophile in die Falle, wie es ekliger nicht mehr geht. Doppeleklig quasi.

Gegen die Mopsparade und Dauerbetittung von RTLII ist Lady Gaga ein Einpersonen-Nonnenkloster. Und Stephanie zu Guttenberg hat einen Überblick wie ein Einäugiger im 3D-Kino. Damit kann sie es noch weit bringen.

P.S.: Hab mal auf RTL in die erste Folge reingeschaut. Allein die Hollywoodmusik ist ein Verbrechen. Ansonsten liebe ich Vorstellungen wie: „Stephanie zu Guttenberg – Urenkelin von Otto von Bismarck und Mutter von 2 Kindern“.

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