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Archive for 4. September 2010

Jetzt wo die Bundesbank den Herrn +&##&>%* (ich will den Namen ja erst mal nicht mehr hören) rausschmeißt, toben einige der „Bürger“, die sich vor Wochen noch von Özil haben Tore schießen lassen, nur um ihm jetzt vorzuhalten, dass seine Verwandtschaft genetisch minderbegabt sei.

So ein Rausschmiss sei ein Verbrechen an der Meinungsfreiheit, sagen sie. Langsam. Es gibt Formen von Meinungsfreiheit, die enden in tausendjährigen Reichen. Außerdem hat der Exbundesbanker in spe ja seine Meinung veröffentlichen dürfen, sein „Mein Kampf mit den Zahlen“ wird nicht verboten.

Seine Bekleidungs- und Ernährungsvorschläge für Hartz-IV-Empfänger haben wir uns jahrelang angehört. Und er darf seine Meinung auch gerne weiter in die diversen braunen Sümpfe plumpsen lassen.

Aber: Wer so unseriös argumentiert, ein Menschenbild wie ein Rechenschieber hat und immer wieder herzhaft den Extremen die Vorlagen liefert, der ist als Bundes-Banker verbrannt. Wer anfängt, das Volk auseinander zu rechnen, dient keinem Gemeinwohl, der soll sich den Bundesadler sonst wohin stecken, aber ihn nicht am Revers tragen.

Seine Meinung darf er gerne weiter verbreiten, aber er muss dafür auch härter angegriffen werden dürfen, als es mit einem Vorstandsposten vereinbar wäre. Das nenne ich Streitfreiheit. Die ist fast noch wichtiger als Meinungsfreiheit.

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