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Archive for 26. Juni 2010

Sigmar Gabriel ist eine Tratschtante. Und damit eine Art Angela Merkel mit umgekehrten Vorzeichen. Wie sonst soll man sich erklären, dass er ihr vor gut 3 Wochen eine 1220 Zeichen lange SMS geschickt und darin Joachim Gauck als überparteilichen Präsidentschaftskandidaten vorgeschlagen hat? „Ich gehe davon aus, dass dieser Vorschlag vertraulich bleibt“ hieß es da. Ein paar Tage später stand die Nachricht im Spiegel.

Vor allem natürlich wegen Merkels Antwort, die mit ganzen 41 Zeichen auskam und da lautete: „Danke für die info und herzliche grüße am“. Das nenn ich mal uckermärkische Knappheit. Und jetzt ist die Kanzlerin sauer auf den Oppositionsführer, aus dessen Umfeld dieser „Infoaustausch“ indiskret die Öffentlichkeit erreicht haben muss. Jedenfalls beantwortet sie seine SMSe nicht mehr. Kein Anschluss unter dieser Merkel. Siggi wird ab jetzt nur noch weggedrückt und hat den stummen Klingelton „Ignorance No.1“.

Vielleicht sollte er es mal mit der Rufnummerunterdrückung versuchen. Oder eine Brieftaube schicken, das wäre doch sogar irgendwie traditionell SPD. Zur Not hilft nur noch ein Auftritt bei Kai Pflaumes „Nur die Liebe zählt“.

Natürlich hat Gabriel das Ding selbst rausgehauen. Aus reiner verletzter Eitelkeit. Da schwurbelt er sich einen ab und sie füttert ihn mit einem Textbaustein ab, den wahrscheinlich auch Pofalla bekommt, wenn er bei ihr über Hämorrhoiden klagt. 1220 zu 41. Das ist das Verhältnis, in dem er zu ihr steht. Knapp 30:1. Das ist weniger als die Frucht im Fruchtzwerg. Das ist schon nicht mehr Ignoranz, das ist Homöopathie.

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