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Archive for 24. Mai 2010

Gestern hab ich ja endlich mal “Avatar” nachgearbeitet, beziehungsweise geguckt. In 2D, aber auf einem großen Fernseher. Das ist natürlich ungefähr so, wie wenn man Wagners Ring auf einem Radiowecker hört, aber dennoch aufschlussreich.

Schon grotesk, dass der dreidimensionalste Film des Jahres gleichzeitig auch einer der plattesten ist. Das Überraschendste, was passiert, ist, dass der Film einfach nicht aufhören will. Ich meine: Blaue Figuren dabei beobachten, wie sie vor bunten Hintergründen eins mit der Natur werden, das konnte man immer schon, indem man sich bekifft die Schlümpfe anschaut.

Offenbar hat der 3D-Effekt eine betäubende Wirkung auf das Gehirn. Mit so einer Brille auf dem Kopf würde wahrscheinlch auch ein Tuschkasten tiefsinnig und hochemotional wirken. Erst in 2D schaut man wirklich hinter diesen Film, der nichts weiter ist als ein kitischiger Öko-Eso-Hightech-Porno.

Ja, Porno: Schwache Handlung, schlechte Dialoge, komische Farben. Hauptsache es geht zur Sache und die Bilder sind geil. Eine Mischung aus “Blaue Lagune”, Streichelzoo und Zimtlatschen. Nur mit mehr Explosionen. Und wenn ich mal sehen will, wie mir eindrucksvoll was entgegen geflogen kommt, dann geh ich zum Griechen und sag beim Bezahlen: “Die Rechnung geht auf den IWF!”

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