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Archive for 19. Mai 2010

Wenn Sie den Babyspeck weit hinter sich gelassen haben und für das Verstehen dieses Satzes hier mehr als 5 Minuten brauchen, dann sind Sie wahrscheinlich sehr, sehr schön.

Denn Wissenschaftler haben herausgefunden: Botox in der Stirn lähmt im Nu das Hirn. Diese Wissenschaftler aus Wisconsin-Madison haben 20 Frauen die Falten weggespritzt und mit ihnen dann anschließend Sprach- und Lesetest gemacht, waren also wahrscheinlich sadistisch und homosexuell. Warum sie dann nicht Modedesigner geworden sind, weiß ich auch nicht.

Jedenfalls haben die Frauen nach der Behandlung eine Sekunde länger gebraucht, um Sätze zu verstehen wie “Sie verabschieden sich von einem guten Freund, den sie nie wieder sehen werden”. Weil es emotionale Sätze sind und das Hirn dabei die Mitwirkung der Stirnfalten braucht, um emotional empfinden zu können. Falten sind also die Gefühlskrücken des Gehirns.

Interessante Theorie. Keine Falten, kein Gefühl, siehe Heidi Klum oder Darth Vader. Der “Gute Freund, den sie nie wieder sehen werden” wird also gewusst haben, warum er geht. Einer Botoxfassade sein Herz auszuschütten ist ungefähr so sinnvoll, wie einen Pudding an die Wand zu nageln, da bleibt nix hängen.

Künftig sagen wir also: “Nein, das sind keine Falten in meinem Gesicht, das ist eine Landschaft angewandter emotionaler Intelligenz”.

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