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Archive for 4. Mai 2010

Der Arbeitsmarkt ist kein Zuckerschlecken. Und da es mehr Suchende als Stellen gibt, werden die Arbeitgeber wählerisch und kommen für ihre Auswahlverfahren auf immer komischere Ideen. Dass manchmal handschriftliche Bewerbungen gefordert werden, um einen Graphologen einschalten zu können, habe ich geahnt. Grade auch wenn man einen Tierpfleger einstellt und sicher gehen will, dass er auch eine ordentliche Sauklaue hat.

Auch Astrologie kann dabei ansatzweise sinnvoll sein, etwa wenn die Weightwatchers jemanden mit Aszendent Waage suchen. Aber dass mittlerweile sogar die Schädelform ein Einstellungskriterium sein soll, das ist schon ein eine besondere Form von Kopflosigkeit. Da sucht der Chef sich dann einen Eierkopf aus, den er gut in die Pfanne hauen kann, oder was? Oder eignen sich dabei dann Leute mit fliehender Stirn nicht für den Strafvollzug?

Bald werden Arbeitgeber sich wieder der Methoden der Hexenverfolgung bedienen: Der Bewerber wird in einen Fluss geworfen, wenn er ertrinkt, war er nicht belastbar genug. Und wenn er schwimmt, ist er überqualifiziert.

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