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Archive for 24. März 2010

Wenn es im Inneren kriselt, braucht man einen äußeren Feind. Am besten Griechen. Eben noch „Muddi im Nebel“, schwingt sich die Kanzlerin jetzt auf zur Europa-Gouvernante und sagt ganz im Duktus ihrer sprichwörtlichen schwäbischen Hausfrau „Mir gäbet nix!“

Der Internationale Währungsfonds soll´s richten, auch wenn das dann so aussieht, als könnte Europa seine Probleme nicht selbst lösen. Und so sieht es derzeit aus. Prompt knicken die Börsenkurse ein, vielleicht werden Wirtschaftshistoriker dereinst von Merkel-Knick sprechen.

Und warum macht sie einen auf dicke Eier, weil Ostern vor der Tür steht oder die Wahl in NRW? Na, da ist ihr wohl im Zweifelsfall die Wahl wichtiger, denn dass sie durch den Osterhasen die Mehrheit im Bundestag verlieren könnte, davon hab ich noch nichts gehört.

Am deutschen Exportwesen soll die Welt genesen, das ist ihre Botschaft, wenn alle nur so fleißig exportieren würden wie wir, dann wär der Euro sicher. Naja, erstens kann man seinen Exportkram nur an Importierer verkaufen und zweitens hat auch der Exportweltmeister einen Arsch voll Schulden.

Das Einzige, was zurzeit sicher ist: Der Stammtisch boykottiert den Griechen, solange der Ouzo aufs europäische Haus geht. Und die Bildzeitung jazzt die Merkel hoch zum neuen Kaiser Wilhelm. Das ist kein Nebel mehr, das ist äußerst durchschaubar.

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