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Archive for 22. März 2010

Es war nicht alles schlecht, sagt die Kanzlerin nach den ersten 145 Tagen der christlichgelben-schwarzliberalen Koalition, dennoch habe es „vieles gegeben, was vielleicht auch vermeidbar gewesen wäre“. Naja, zum Beispiel diese Regierung, die so geschlossen daherkommt wie ein Möbelhaus am Tag der offenen Tür.

Schäuble will die Griechen stützen, Merkel will sie ihre Dionysos-Platte selbst auslöffeln lassen. Rösler hat seine politische Zukunft mit der Kopfpauschale verknüpft, das ergibt ein hübsches ein Makramee der Perspektivlosigkeit. Guttenberg hat schneller Generäle entlassen, als Berichte gelesen. Westerwelle ist Elefant im Sozialladen und reist als Zuckerpuppe von der Connectionstruppe um die Welt. Dirk Niebel ist der Rambo der Entwicklungshilfe, trägt Militärmützen und drückt seine Kumpels ins Ministerium. Und Rainer Brüderle onkelt sich vor ins Lübke-Fach.

Mancher sehnt sich schon zurück nach rot-grünem Chaos. Das ist unheimlich, wenn die, vor denen man uns immer gewarnt hat, auch nicht schlechter waren als die, die uns vor ihnen retten wollten.

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