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Archive for 14. März 2010

Der Vizedekadenzler hat nichts falsch gemacht, er ist nur das Opfer einer Kampagne, mit der linke Mehrheiten hergestellt werden sollen. Es ist quasi der Kommunismus schuld daran, dass Deutschland sich Gedanken über Westerwelles Begleit-Delegationen und Sozialkompetenz macht.

Seinen Gegnern hat er jetzt zugerufen: „Ihr kauft mir den Schneid nicht ab!“. Was für ein Deutsch! Irgendwie paramilitärisch burschenschaftlerisch und sehr, sehr veraltet. „Schneid“ ist ein Wort für Mut und stammt aus der Soldatensprache des 19. Jahrhunderts.

Demnächst wird Guido seinen Kritikern entgegnen: „Potztausend! Euer garstig Widerrede ist mir ein unerquicklich Graus! Hebt Euch hinfort, ihr linkes Geschmeiß, zum Donnerlittchen!“ Dagegen ist Guttenbergs Sprache geradezu postmodern. Was verrät uns das über den Außenminister? Er ist von gestern. Mehr, als ich gedacht hätte.

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