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Archive for 5. Mai 2009

Annemarie Eilfeld will der erste deutsche „Superstar“ werden, der sich diesen Titel mit juristischer Hilfe geholt hat. Ihre Anwälte kämpfen für die Wiederholung der Entscheidungsshow, in der sie rausgeflogen ist, weil da irrtümlich mehrfach falsche Telefonnummern zum Anrufen genannt wurden. Der Jurist sagt: „Natürlich ist der Marktwert eines Superstars höher als der einer Drittplatzierten“. Und wieder lernt der jugendliche Zuschauer: Startum, das ist die juristisch einklagbare Marktwert-Optimierung, die dir zusteht, wenn du dich regelmäßig für die Bildzeitung nackig machst.

Allerdings: Für das Bild eines kotzenden Dieter Bohlen würde ich mich glatt an den Anwaltskosten beteiligen. Und dann soll Fräulein Eilfeld per einstweiliger Verfügung gleich noch ein Singverbot für die Konkurrenz erwirken, damit mal Ruhe ist mit Tokio Hotel, den Catterfelds, Rosenstolzes und Medlocks. Alle in einen Sack und dann die Juristen drauf gejagt. Und schließlich muss diese Annemarie von den Bundesrichtern in Karlsruhe ins Grundgesetz aufgenommen werden, damit es dort heißt: Die Würde der Eilfeld ist einklagbar. Denn: Singende Wohlstandskinder mit Anwalt, das ist unsere Zukunft.

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