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Archive for 2. Mai 2009

Die Union will sich vor dem 29. Juni auf kein Wahlprogramm festlegen. Seit sie keine konkreten Vorstellungen mehr hat, ist die Kanzlerin am beliebtesten. Diese Erfolgsstrategie kannte man bisher unter dem Namen „Nebel des Grauens“. Der Deutsche denkt sich: „Wenn mich schon Leute regieren, die keinen Plan haben, dann wenigsten die mit der netten Frau, die so gerne Opern hört und sich auf jedes Treffen mit Sarkozy vorbereitet, indem sie einen Luis-de-Funes-Film guckt.“

Und sie droht, das Wahlprogramm der Union werde „ein Dreiklang aus Schuldentilgung, Investition und Steuersenkung“. Das ist wie der Dreiklang aus Einatmen, Ausatmen und Luftanhalten. Davon wird man lila im Gesicht und erstickt.

Das wird dann kein Dreiklang, das wird ein Geröchel. Weil es die CDU ist: Meinentwegen in c-Moll. Aus solchen Dreiklängen hat Dieter Bohlen schon ganze Hits gezimmert, die gegen sämtliche Genfer Konventionen verstoßen haben. Wegen solchen Dreiklängen ist Beethoven am Ende froh gewesen, dass er taub war.

Früher nannte man das nicht Dreiklang, sondern einfach Eier legende Wollmilchsau. Aber so spricht man natürlich nicht von einer Kanzlerin.

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