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Archive for 4. Februar 2009

Ich glaube ja, das ist eine Mischung aus PR und einer Kunst-Aktion: Auf der Seite http://www.needaproblem.com kann man Probleme kaufen. In 5 Kategorien von „trivial“ (für einen Euro) bis „fast unlösbar“ (für 5000 Euro). Der Service wendet sich an Menschen, deren Leben langweilig und sorgenfrei ist. 1% der Einnahmen werden an eine gemeinnützige Stiftung gespendet, die sich um Leute kümmert, die von selbst große Probleme haben.

Frage: Warum kann man als Problemsucher nicht direkt für diese Leute arbeiten? Nächste Frage: Haben Leute, die im Gefühl leben, dringend Probleme zu brauchen, nicht schon per se ein Problem? Oder: Wenn ich das 5000-er-Problem bestelle, aber dann die Zahlung verweigere, bekomm ich dann Probleme mit einem Inkasso-Unternehmen? Und sind die auch die 5000 Euro wert?

Angebot an meine Leser: Wenn Ihr Lust habt, mir Probleme zu machen, dann könnt Ihr spenden! Was bis zum 15.2. unter dem Betreff „Problem“ auf meinem Konto eintrifft, wird direkt in eine Dienstleistung von „needaproblem.com“ investiert. Ehrenwort. Die Bankverbindung erfahrt Ihr, wenn Ihr mir per Kommentar Eure Email-Adresse hinterlasst. Ansonsten kann ich Euch beruhigen: Ich hab jetzt schon eine Menge herrlicher, oft hausgemachter, Probleme, die ich leidenschaftlich abarbeite. Ich nenne das Projekt „Leben“.

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