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Archive for 2. Februar 2009

Forscher des Technologieunternehmens „Biorics“ sind mit einer neuen innovativen Idee an die Öffentlichkeit gegangen: Mit großflächig im öffentlichen Raum aufgestellten Mikrofonen wollen sie hustende Menschen orten und auf diese Weise Grippewellen erfassen.

Man könnte auch einfach die Ärzte fragen, aber die hören ja weniger Details. Denn so ein Abhörsystem merkt natürlich auch, wenn es in den Suppenküchen des Landes Bohneneintopf gibt. Oder wenn Terroristen sich gegenseitig vorstellen. Oder wenn die Oma dem Opa den Pin-Code vorsagt. Oder wenn jemand einen fiesen Witz über Schäuble macht. Kurz: Jetzt versuchen sie schon, uns den Überwachungsstaat als Grippeschutz zu verkaufen!

Die Firma „Biorics“ ist übrigens ein „Spin-off“ der Katholischen Universität Leuven. Sieht also deshalb vielleicht im Lauschangriff eine Art Hightech-Beichte. Die sollten doch erst mal im Vatikan ihre Mikros aufstellen, dann wüsste man auch, welche Hardliner da grade dem Papst was husten.

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