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Archive for 24. Januar 2009

So richtig gemütlich wird dieses Superwahljahr nicht für die brutalstmögliche aller Kanzlerinnen. Die Oettingers und Müllers (und wie sie alle heißen) knabbern mal wieder an ihrer Richtlinienkompetenz. Müller wünscht sich eine Arbeitsteilung, in der die Unions-Ministerpräsidenten für die „programmatische Profilierung der Partei“ und die Kanzlerin für das „Regierungshandeln zuständig“ sei.

Das heißt: Die Jungs beschließen eine Politik und die Merkel darf sie dann umsetzen. Genau davon hat sie sicher immer schon geträumt. Der Anden-Pakt macht die Wirtschaft klar und sie darf dazu lächeln, winken und sich ab und zu mit Sarkozy treffen. So als repräsentative Mutter der Nation.

Oettinger hat außerdem Angst, die wirtschaftspolitischen Grundsätze der CDU seien nicht erkennbar genug. Bei der letzten Bundestagswahl waren sie so erkennbar, dass das Volk der Union sicherheitshalber die Sozis auf den Bauch gebunden hat.

Grade das starke Abschneiden der Hessen-FDP habe gezeigt, wie sehr der Wähler einen klaren wirtschaftspolitischen Kurs honoriere, sagt der Ministerpräsident mit der Aura einer pietistischen Maultasche. Quatsch mit neoliberaler Soße!

In Hessen haben alle FDP gewählt, denen die SPD zu peinlich, der Koch zu hässlich, die Grünen zu bionadig und die Linken zu fernöstlich waren. Mit Kompetenz und Klarheit hatte das nix zu tun.

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