Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 15. Januar 2009

Wer mehr über Roland Koch erfahren will, muss demnächst bei mir vorbeikommen. Denn ich hab noch eines der Exemplare der einzigen Koch-Biografie. Die jetzt aus den Handel verschwindet. Weil sie keiner lesen will. Nicht mal der Roland. Er ist ja persönlich dicke befreundet mit dem Dalai Lama. Die haben auch viel gemeinsam. Beide sind religiös und werden vom Kommunismus bekämpft, das verbindet.

Außerdem sind beide Wunderkinder. Der Dalai Lama ist mit 2 Jahren ernannt worden, Roland Koch hat mit 14 eine Junge-Union-Ortsgruppe gegründet. Seitdem gilt Eschborn ja als das Tibet des Rhein-Main-Gebietes. In buddhistischen Klöstern sollen hinter dicken Mauern teilweise sehr geheime und mysteriöse Rituale ablaufen, da war Kochs Spendenskandal nur die westliche Antwort drauf.

Bundespolitisch gilt er als einer, der sich permanent auf der Besetzungscouch räkelt. Das hat schon sein Vater vor Jahren über ihn gesagt: „Der Roland, der lernt auf Kanzler.“ Der rüttelt nicht am Kanzleramt und ruft: Ich will hier rein! Der stellt sich so lange davor, bis alle rausgeflüchtet sind.

Da hat er einen ganz entspannten Langzeitplan, das ist fast schon Buddhismus. Also, die hessische Variante. „Setze dich an den Fluss und warte, bis die Leiche deines Feindes vorüberschwimmt“, sagt der Buddhist. Und Roland fügt hinzu: „Genau, und dann spring ich auf!“. Los geht’s, immer den Bach runter.

Schöne Argumente gegen ihn stehen nicht nur in diesem Buch, sondern hängen auch, wie man in einem Video sehen kann,  beim lustigen  Brillenmann an der Wand. Auch ihm würde ich die Biografie jederzeit ausleihen, versprochen.

Werbeanzeigen

Read Full Post »