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Archive for 8. Januar 2009

Weil die Umsätze einbrechen, wollen immer mehr Branchen Staatshilfen. Zum Beispiel die amerikanische Pornoindustrie, die beklagt, dass die Krise auch auf die Libido gehe und sie deshalb immer weniger DVDs verkaufe. Dabei geht es ihr wie den Autoherstellern, die nicht gemerkt haben, dass ihre Produkte wenig zeitgemäß sind. Grade in Zeiten des kostenlosen Internetpornos.

„Die Regierung sollte das Überleben dieser Industrie unterstützen, genau so, wie sie die Notwenigkeit sieht, jede andere vom amerikanischen Volk geliebte Industrie zu unterstützen“. Das heißt, der Staat soll da richtig hartes Geld reinstecken. Von vorne und von hinten. Bis die Branche wieder hochkommt, bis sie schreit: „Ja, besorg es uns, das Geld! Schieb uns deine riesige Finanzspritze in den unersättlichen Rachen! Ramm uns dein Konjunkturpaket zwischen die Beine, auf die wir sonst nicht mehr kommen!“.

Die eigentliche Pointe ist natürlich, dass ausgerechnet die Begattungsindustrie jetzt Angst hat, auszusterben. Wie hat es die Kanzlerin gesagt? Lasst uns die Krise als Chance sehen!

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