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Archive for 2. Mai 2008

Chris de Burgh erwägt, eventuell im Iran aufzutreten, denn er singe ja für Menschen und nicht für Regierungen, sagt er. Da bin ich aber mal gespannt, wie er an der Regierung vorbeisingen will. Mal schauen, was passiert, wenn ein Schmusesänger und Frauenversteher dem islamistischen Hardliner Ahmadinedschad das Herz erweicht. So wie manche zum Beispiel im Umgang mit China auf die Devise „Wandel durch Handel“ setzen, soll das wohl die musikalische Variante werden: Menschenrechte durch Kuschelrocker.

In einem Land, in dem „Ehebrecherinnen“ nach den Regeln der Scharia blutig zu Tode gesteinigt werden, bekommt „Lady in Red“ doch eine ganz neue Bedeutung. Wird sicher ein tolles Gefühl, auf der Bühne zu stehen, „I´ll never forget the way you look tonight“ zu singen und dabei vor sich ein sauber in Männer und Frauen aufgeteiltes Publikum zu haben. Wo wahrscheinlich nur in der Jungshälfte die Feuerzeuge leuchten, weil sich das für Frauen nicht gehört. Wenn es gut läuft, dürfen sie ihn gerne dabehalten. Und nächstes Jahr schicken wir ihnen James Blunt.

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