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Archive for 10. April 2008

Josef Ackermann gibt jetzt zu, dass die Banken eine Mitschuld an der Finanzkrise tragen, unter anderem hätten Bonusprämien die Spitzenmanager zu „exzessiven Risiken verführt“. Er hätte auch sagen können: „Sorry, wir haben mit eurem Geld die Sau rausgelassen, es war einfach zu reizvoll“.

Zurückrudern sollte olympische Disziplin werden, wir hätten da Top-Athleten zu bieten: Ulla Schmidt, deren Gesundheitsfonds vorne und hinten nicht aufgeht, Steinbrück, dessen Haushalt vor lauter Rentenerhöhung und Ministersonderwünschen so ausgeglichen ist wie Naomi Campbell beim Reisen, oder Sigmar Gabriel, der Schutzheilige des gute gemeinten, aber schlecht gemachten Umweltschutzes. Lauter Profis, die Politik nicht als die Kunst des Gestaltens, sondern als die des Vergessens praktizieren, „learning by alzheimering“: Wie können wir morgen das Geld verteilen, dass uns übermorgen fehlen wird, ohne dass heute einer merkt, dass wir schon gestern pleite waren?

Selbst Roland Koch ist kaum wiederzuerkennen. Wie der zu Zeit mit den Grünen flirtet, das ist fast schon so obszön, dass man den Kindern die Augen zuhalten möchte. „Wir wollen Hessen zum Musterland regenerativer Energieen machen“, hat er gesagt. Die Diagnose ist klar: Den hat es voll erwischt, der schwarzgrüne Machtvirus hat ihn gepackt. Das wird lustig, wenn in seinem Kopf bald alles durcheinander gerät und er vorschlägt, hessische Kernkraftwerke grün anzumalen. Und kriminelle Ausländer auf multikulturellen Straßenfesten als Hüpfburgen zu resozialisieren.

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