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Archive for 4. Oktober 2007

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Kurt Beck will das Arbeitslosengeld I länger auszahlen, und er hält das für durchaus finanzierbar, wahrscheinlich weil es nur für alle gelten soll, die auch immer ordentlich zum Frisör gehen und sich rasieren lassen. Vor ein paar Wochen hatte er die Idee mit der freiwilligen Wehrpflicht, eine dolle Sache für junge Männer, die sagen: „Ja, ich würd gern müssen können!“. Der Beck haut zur Zeit einen Vorschlag nach dem anderen raus, und alle sind die reinsten Überraschungseier, was Spannendes, was zum Spielen und was zum Naschen. Und er geht natürlich davon aus: Bei jedem 7ten Ei, ist der Wähler mit dabei!

„Schießt nicht auf den Klavierspieler, kann sein, dass danach keiner mehr kommt“, hatte Schröder neulich seine Genossen ermahnt, den Vorsitzenden in Ruhe zu lassen. Beck ist also der Klavierspieler. Mir kommt es vor, als wäre er mit seinem Repertoire einmal durch und fängt jetzt an, wüst zu improvisieren. Das ist ja auch im Saloon der Moment, in dem es gefährlich wird. Da muss dann nur mal ein schwarzer Sheriff auftauchen, der sagt: „Wer ein Klavier in derartig terroristischer Absicht kapert, gehört abgeschossen!“.

Das größte Problem beim Improvisieren ist ja, dass dabei keiner mitsingen kann. Das ist was für Solisten. Der Schröder, der konnte das, bis ihm die Zuhörer das Misstrauen ausgesprochen und nach dem Solo einfach nicht mehr geklatscht haben. Wenn keiner mitsingen kann, das ist schlecht für die Stimmung. Und ruckzuck, hängt Blei in der Luft. Der Kanzlerin geht das alles natürlich völlig am Blazer vorbei. Die hört sowie so am liebsten Wagner-Opern, da ist ein Klavier gar nicht vorgesehen.

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