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Archive for 8. September 2007

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Sie hat es wieder getan. Auf manche Leute ist einfach Verlass. Eva Herman war in diesem Jahr schon mehrfach Gegenstand dieses Blogs (hier, oder hier), aber jetzt dreht sie die Spirale ihrer Heim-An-Den-Herd-Kampagne noch einen Tick weiter in Richtung „Eva Braun Reloaded“. In Berlin hat sie ihr neues Buch „Das Prinzip Arche Noah“ vorgestellt. Bösartig vermutet handelt es wahrscheinlich davon, dass Noahs Frau so wahnsinnig ausgeglichen war, weil sie die Arche immer ordentlich in Schuss gehalten hat.

Egal. Lesenswert ist das Buch bestimmt, wenn man mal wieder einen Sonntag zwischen Lachflashs und Wutanfällen verbringen will, oder eine Kabarettnummer drüber schreiben will. Der Hammer sind die Worte, die sie jetzt bei der Buchpräsentation so nebenbei hat fallen lassen und die das Dritte Reich betreffen: „Vieles ist da sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges auch sehr gut, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter.“ Ach nee, die Leier mal wieder! Klar, damals konnte man als deutsche Frau noch nachts alleine auf die Straße und war so hochgeschätzt, wie es eine Brutmaschine für Kanonenfutter nur sein kann.

Aber warum war der Führer schlecht? Na, weil er den Krieg verloren hat, das alte einsam baumelnde Weichei! Im Tausendjährigen Reich hätten tausendjährige Mütter tausende von Kindern großgezogen und nebenbei tausende von Archen durchgefeudelt und nachkalfattert. So gesehen, liebe Eva, war der Nationalsozialismus natürlich die reinste Frauenbewegung. Fassen wir zusammen: An Eva Herman ist vieles sehr schlecht, aber einiges auch sehr gut, zum Beispiel ihr Wert als abschreckendes Beispiel

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