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Archive for 18. August 2007

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Der Finanzminister findet, die SPD verhalte sich wie eine Heulsuse, die eifersüchtig ist auf die Beliebtheit der Kanzlerin und völlig überfordert von Linkspartei, Globalisierung und Reformen. Klingt irgendwie nach Wechseljahren. Oder Pubertät. Ist beides blöd für eine Volkpartei. Steinbrück: „Da sagen die Menschen: Wenn die sich nicht vertrauen, warum soll ich ihnen vertrauen?“.

Mal ganz abgesehen von der elenden Politikerkrankheit, einen Unterschied zwischen „den Politikern“ und „den Menschen“ zu machen – Recht hat er. Und wenn die Union mal eben locker der Erhöhung der Hartz-IV-Sätze in die Runde wirft, weist er drauf hin, dass eben diese Partei kürzlich noch die Angleichung auf das untere Ostniveau verlangt hatte. Lapidar bringt er es auf den Punkt: „Die wollen in der Sommerpause auf der Gute-Onkel-Welle surfen!“.

Übrigens: Der Finanzminister macht ja einen ganz guten Job zur Zeit. Das ist also ein Sozi, der mit Geld umgehen kann. Dazu noch ein nüchterner Analytiker mit robustem Humor und trockenem Witz. Und, ja, in der SPD ist er auch. Na, Beck? Klingelt´s? Also, der Stoiber, der hat das damals, als er gemerkt hat, dass er keine Chance auf die Kanzlerschaft haben würde, so gemacht: Die Merkel zum konspirativen Frühstück unter vier Augen eingeladen und ihr feierlich die Kandidatur überlassen. Peer Steinbrück mag Frühstücke, soviel konnte ich rausfinden.

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