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Archive for 11. Mai 2007

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Bei der Telekom wird gestreikt, genau genommen im Service-Bereich. Na und? Die machen ihren Service doch immer so, als wären sie im Streik. Könnte man sagen. Ich bin Telekom-Kunde, immer noch. Kompensiere das aber unter anderem dadurch, dass ich das Unternehmen umgangssprachlich weiterhin stoisch „Post“ nenne. Das ist meine Form von Solidarität.

Ich kenne diese Nachmittage, an denen man vom Hotline-Pontius zum Hotline-Pilatus geschickt wird, beide natürlich keine Durchwahl haben und nach dem Gespräch mit mir anscheinend direkt nach Sibirien versetzt werden. Weshalb man dann seine Fehlerbeschreibung den immer neuen und frischen „Mein-Name-ist-was-kann-ich-für-sie-Tuns“ schon fast vorsingen kann, bei jedem erneuten Anruf um eine Strophe erweitert: „Reset hab ich schon… und Kabel rein und raus… und neue Firmware… und…lalala….“. Allein dieses Jahr hat die Post 600000 Kunden im Festnetzbereich verloren, vor allem wegen dem Service. Ja und auch wegen des Services, soviel Genitiv muss sein. Und da sagt sich die Firmenleitung: „Komm, lass unsere Service-Krücken mal gezielt länger arbeiten und weniger verdienen, dann sind sie auch wieder motiviert.“? Nein, wahrscheinlich haben sie einfach beschlossen: „Unser Service ist so schlecht, das können wir auch billiger haben“.

Natürlich ist so ein Streik keine Charmeoffensive. Jetzt weiß der Kunde: Die sind überfordert UND dazu noch mit Streiken beschäftigt. Wenn ich da anrufe, stör ich nur, telekommt nicht wieder vor! Übrigens: Ich kenn einige Leute, die haben gewechselt. Bei denen fällt auch andauernd was aus und sie können dabei nicht mal auf die Post schimpfen…

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Hinweis: Der kleine Wettbewerb „Ein Buch für Angela“ läuft nur noch 2 Tage!

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