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Archive for 12. April 2007

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Der Berliner Zoo hat nicht nur einen extrem fluffigen Jung-Eisbären, sondern auch eine mittelfluffige Internetseite. Und dort einen recht unfluffigen Pressebereich. Journalisten, die das dort angebotene Material nutzen wollen, müssen sich vertraglich verpflichten, es „nicht für Darstellungen zu verwenden, die den Berliner Zoo in einem ungünstigen Licht erscheinen lassen“. Alles fluffig, oder was?

Was wissen die, was wir nicht wissen? Warum wird da so gemauert? Hat Knut schon den ersten Pfleger gefressen? Kriegt er Drogen? Hasst er Kinder oder hat er schon mehrfach versucht, auszubrechen? Ist er nur weiß angemalt? Haben sie ihn geklont und bereits 15 Austausch-Knuts im Regal, falls er mal schwächelt? Oder hat Knut einfach keinen Humor und ist ein kleiner Drecksack? Oder ist er einfach so eine gigantische Geld-Melkmaschine, dass er mehr wert ist, als jede Pressefreiheit?

Jetzt wächst er schon im Zoo auf, und dann macht der pressetechnisch auch noch einen auf Ostblock… Bringt man mit so einem Verbot die Presse nicht erst Recht auf dumme Gedanken? Eigentlich müsste man sagen: „Komm, was soll´s, andere Eisbärenmütter haben auch süße Jungs“ – stimmt aber dummerweise nicht. Tipp an den Berliner Zoo: Durchatmen, sympathisch bleiben!

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