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Archive for 10. April 2007

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„Beck und wie er die Welt sah“ – das wird eines Tages ein prima Roman voller absurder Geschichten. Auf seine Idee, dass man sich in Afghanistan doch mal mit „gemäßigten Taliban“ in einer Friedenskonferenz zusammen setzen sollte, hat er jetzt eine offizielle Antwort bekommen. Vom dortigen Außenminister. Eine erstaunlich pointierte und gut informierte Antwort, nämlich, dass „genau so gut ein Politiker aus Kabul dem rheinland-pfälzischen Regierungschef vorschlagen könnte, eine Koalition mit einer ´moderaten NPD´ einzugehen“.

Wer sich an Becks Episode mit diesem Mainzer Arbeitslosen erinnert, ist froh, dass er nicht vorgeschlagen hat, die Taliban sollten sich rasieren, damit sie einen vernünftigen Job finden. Man hat fast das Gefühl, er kennt sich einfach in Gegenden nicht aus, in denen es keine Weinköniginnen gibt. Was auch für Berlin gilt. Und das soll unser kommender Kanzlerkandidat werden?

Optisch ist er die Mischung aus Barbapapa und einem späten Omar Sharif, ansonsten wirkt er wie ein Helmut Kohl, dem man seine Beruhigungs-Butter weg genommen hat (Kam doch kürzlich raus: Die hat er als Kanzler ins Stresszeiten pur und hundertgrammweise in sich reingemampft). Dagegen ist Merkel natürlich eine „Stil-Ikone“, so hat Joop sie genannt, vor über einem Jahr. Visionär!

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