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Archive for 12. März 2007

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Jonathan Zaletel ist ein Name, den man sich nicht merken mus. Die Geschichte, mit der er in den letzten Tagen um die Welt gegangen ist, schon eher. Das war der Typ aus Arizona, der Probleme mit seinem Toaster gehabt hat. Erst hat der Toaster gebrannt, und dann die halbe Wohnung. Als Jonathan mit Auspusten nicht weiter kommt, beschließt er: Ich fahr los und kauf einen Feuerlöscher.

Liebe Leser, bitte versetzten wir uns in seine Situation! Erst wird man denken „Ich glaub , ich fahr raus zum Praktiker-Markt, das ist zwar weiter, aber ich krieg einen Parkplatz und 20% auf alles außer Tiernahrung!“. Dort dann das Verkaufsgespräch: „Zu welchen Modell würden sie mir denn raten, wenn es wirklich dringend ist?“. Dann die Kasse, die nette Dame vor dir sagt noch: „Ach gehen sie doch vor, ich sehe, sie haben nur einen Feuerlöscher…“. Aber die Kassiererin fragt erst mal nach deiner Postleitzahl. Und dann nach deiner Paybackkarte. Um schließlich festzustellen: „Der ist ja gar nicht ausgezeichnet!“. Also telefoniert sie mit dem Herren aus der Feuerlöscherabteilung und einigt sich mit ihm darauf, dass es am besten ist, wenn du noch mal bei ihm vorbei schaust. Als du in der Abteilung ankommst, hat er grad Mittagspause. Du greifst dir entschlossen eines der Feuerlöscher-Modelle für weniger dringliche Fälle, hältst es dir als Rammbock vor den Bauch und brichst damit über den Außenbereich direkt durch zum Parkplatz.

So, oder so ähnlich, wird es Jonathan Zaletel ergangen sein. Zu Hause wartete jedenfalls schon die Feuerwehr auf ihn. Und die Polizei. Einerseits sicher wegen dieser Baumarktsache. Andererseits, weil man herausgefunden hatte, dass der Toaster in Brand geraten war, weil sein Herrchen versucht hatte, mit ihm Drogen herzustellen (Nein, nicht Toast. Methamphetamin.). Was lernen wir daraus: Egal, was du tust, schau, dass du das richtige Werkzeug im Haus hast. Sonst wirst du nie ein Praktiker.

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