Dieser amerikanische Bücherverbrennungs-Pastor predigt übrigens mit Pistole am Gürtel. Und weil er glaubt, dass der Islam Teufelszeug sei, will er die Moslems mit dem brennenden Völkerverständigungs-Scheiterhaufen provozieren, aus ihren Höhlen locken, für den Showdown. Wahrscheinlich wird der Mann erst selig, wenn er seinen ersten selbstgejagten Moslem-Skalp an der Wand hängen hat.
Gott kann einem manchmal leidtun. Weil er sich seine Fans einfach nicht aussuchen kann. Da geht es ihm kaum anders als Justin Bieber (“Die schreien immer so laut!”) oder Thilo Sarrazin (“Ich mach keine Partei auf, da würden nur komische Leute eintreten!”). Letzterer ist übrigens für den Ballerpriester ein Held. Geschieht ihnen recht. Beiden.
Während ich mich noch frage, ob man das globalspirituelle Gleichgewicht durch adäquates Bibelverbrennen ausgleichen kann (im Kurs eins zu eins natürlich, wahlweise auch 2 Sarrazin für einen Koran), formt sich in meinem Kopf die Vermutung: Wer für die Wahrheit tötet, wird am Ende sehr einsam sein.




