Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 25. November 2009

Anlässlich des aktuellen Fußballskandals stellt Heribert Prantl in der Süddeutschen fest: Sportbetrug ist juristisch kaum zu greifen, weil Bestechungsdelikte nur bei Amtsträgern vorkommen und Korruption nur im Geschäftsverkehr. Sport ist aber juristisch gesehen nicht einmal ein Gewerbe.

“Gewerbe” nennt man eine selbständige, nach außen erkennbare Tätigkeit zum Zwecke der Gewinnerzielung. Also zum Beispiel Prostitution oder Profifußball. Mit Sport im eigentlichen Sinne hat das beides nichts zu tun. Der Sportsgeist ist halt kein Gewerbegebiet.

Anders gesagt: Gewinne zu machen, ist unsportlich. Bin mal gespannt, wann die “Initiative neue sportliche Machenschaften” in einer Kampagne fordert, dass Leistungssport sich wieder lohnen muss.

Read Full Post »

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.