Verbraucherschutz aktuell: Der Wahl-o-mat ist eine kostenlose Entscheidungshilfe im Internet. Wer allerdings beim Googeln nach Ähnlichem auf die Seite www.wahlinfo2009.de gerät, sollte keine Fragen beantworten, sondern weitersurfen. Am Ende muss man dort nämlich seine Adresse hinterlassen und 60 Euro bezahlen, wenn man die Auswertung sehen will.
Deshalb hier noch mal für unsere lieben Erstwähler: Der Eintritt ins Wahlbüro am 27.9. ist kostenlos! Auch eine Benutzungsgebühr für den dort verwendeten Buntstift ist offiziell nicht vorgesehen. Wer falsch wählt, muss mit keiner Geldstrafe rechnen, es sei denn in Form von Steuererhöhungen.
Wenn dich ein sogenannter „Bundeswahlleiter“ anruft, nach deiner Wahlbenachrichtigung fragt, dich dann bittet, 10 Kuchen an deine Freunde zu schicken, dich nackig zu machen, an dir rumzuspielen und ihm zu erzählen, wie sich das anfühlt, dann ist er vielleicht nicht von der „Bundesanstalt für politische Aufklärung“. Aber auf keinen Fall von der „Bundeszentrale für politische Bildung“.
Nur wenn dir vor dem Wahllokal jemand Rum anbietet, dann kannst du ruhig zulangen, das ist vermutlich ein Pirat.




„Nur wenn dir vor dem Wahllokal jemand Rum anbietet, dann kannst du ruhig zulangen, das ist vermutlich ein Pirat.“
Grandios (wieder mal).
Danke!
Wieso heißen die Dinger eigentlich „Wahllokal“ wenns da nix zu trinken gibt?
…und wenn einer flüstert „brauchst Du?“, dann will er eine Jamaika-Koalition auf den Weg bringen?