Ja, liebe Leser, ich war eine Woche im Urlaub. Das Blog lief trotzdem „vorprogrammiert“ weiter mit bisher unveröffentlichtem Material aus dem Fundus, was vielleicht die eine oder andere Irritation im Raum-Zeit-Kontinuum (siehe 3.8.) erklären mag.
Und wo waren die Honigbrots? Auf der wunderschönen Insel Rügen, die so wunderschön ist, dass schon die Nazis sich vor 70 Jahren dort einen nach dem anderen runtergeholt haben. Genau genommen waren wir im traumhaften Sellin, dessen Bäderarchitektur so vor weiß gestrichenen Holzbalkonen strotzt, dass man sich vorkommt, wie Thomas Mann, oder eine Figur aus einem seiner Romane. Wie Zauberberg ohne Berg. Oder „Tod in Venedig“ ohne Tod und ohne Venedig, ihr wisst schon.

Sellin
Die Rüganer sind nette Leute, deren größtes Hobby es ist, das Wort „Fischbrötchen“ auf Schilder zu schreiben und diese in möglichst hoher Frequenz neben der Straße aufzustellen. Ich habe mir vorgenommen, irgendwann mal einen Roman für Kinder zu schreiben, mit dem Titel „Fischbrötchens Flucht von der Insel“. Da zieht ein Fischbrötchen in die Welt hinaus und verliebt sich dann in Graubünden in ein Leberwurstbrot.
Zwei wichtige Sachen habe ich in diesem Urlaub gelernt: Das Pferdegetrappel, das ich am ersten Morgen permanent gehört habe, waren ganz einfach nur Paare in Flipflops. Und das runde, halbtransparente Ding im Meer war kein verlorenes Diaphragma, sondern eine ortsansässige Qualle. Die würde sich auch gar nicht als Diaphragma eignen, die würde nur brennen. Um es kurz zu machen: Ich bin jetzt Rügenfan, gut erholt und habe in der Ostsee geschwommen.




Sie hat etwas sehr Verlockendes die Ostsee, wie wär´s mit ner Tournee dahin?
Wäre für mich noch ein weiterer Grund warum ich nun in diese Richtung ziehe
ui! wo gehts denn hin? echt an die see?