Der Bundeswahlausschuss hat entschieden, wer mitspielen darf bei der kommenden Bundestagswahl, also welche Parteien ernsthaft genug sind, um wählbar zu sein. Pech hatten zum Beispiel die Raucherpartei und die Bergpartei. Gut, Erstere sind es gewohnt, draußen zu stehen. Und Letztere sind wohl eher was für Wählerwanderungen.
Geschafft haben es die Piraten. Und Frau Paulis Freie Union, auch wenn ich neulich gelesen habe, Playboy-Model und Ex-Big-Brother- RTLII-C-Promi Kader Loth sei ihre Frauenbeauftragte. Vielleicht sollte man das dem Ausschuss noch mal petzen.
Die PARTEI war 2005 noch im Rennen, jetzt hält man ihr Ziel, die Mauer wieder aufzubauen, „um ein starkes Ost-Bundesland zu schaffen“ für unseriös. Die Zeiten ändern sich eben. Vielleicht hätte man für die neue Mauer ein zeitgemäßeres Argument finden sollen, etwa den Schutz vor Kinderpornografie oder ein Konjunkturpaket für die Selbstschussanlagen-verarbeitende Industrie. Nächstes Mal!



