Was ist eigentlich los mit uns? Die beliebtesten drei Politiker Deutschlands heißen Merkel, Guttenberg und Steinmeier. Das ist, als wären die beliebtesten Hobbys der Deutschen Cholera, Pest und Schweinegrippe.
Wenn sich unsere Eltern mit solchen Leuten rumtrieben, wir würden sie entmündigen lassen. Diese drei Charismalegastheniker haben doch zusammengenommen so viel Mitreißendes an sich wie ein labberiger Händedruck von Wackelpudding zu Wackelpudding. Dagegen ist selbst ein Mc-Donalds-Brötchen kernig.
Wie wenig muss man eigentlich bieten, um sich bei uns beliebt zu machen? Das scheint eine Art Negativ-Versteigerung zu sein, wir kaufen am liebsten dem Politiker alles ab, der sich am langweiligsten verramscht. Und dann schimpfen wir darüber, dass es keine Charakterköpfe mehr gibt und begnügen uns mit dieser Schnarch-Trokia, diesem Betäubungsmittel auf sechs Beinen.
Moment! Ich habe mich geirrt. Infratest-Dimap fragt nicht nach Beliebtheit, sondern nach „Zufriedenheit mit der Arbeit“ der jeweiligen Politiker. „Beliebt“ würde bedeuten: Ja, den mag ich, mit dem würd ich ein Bier trinken gehen. „Zufriedenheit“ heißt nur: Ja, den kann man sich schönsaufen.




Hab grad angefangen damit: PROST!!