Gesine Schwan ist beim Deutschen Bundespräsidenten-Contest auf einem enttäuschenden drittletzten Platz gelandet. Wie erwartet hatten sich die Wahlberechtigten aus dem konservativen Lager gegenseitig Stimmen zugeschanzt und dem etwas blassen Horst Köhler mit seiner latent hüftsteifen Schwabenfolklore zum sicheren Sieg verholfen.
An Schwans Performance habe es nicht gelegen, so Franz Müntefering, höchstens an ihrer Frisur. Die SPD denkt deswegen über eine mögliche künftige Zusammenarbeit mit Udo Walz nach. Darüber hinaus regte er an, die Stimmen der Fachjury stärker zu gewichten und gab zerknirscht zu bedenken: „Vielleicht hätten wir ihr einen Stripper mitgeben sollen!“.
Die Endausscheidungs-Show fand wie immer in Berlin statt und bot großes Entertainment mit Kammermusik, Tatortkommissaren und jeder Menge Prominenz. Die Best-of-Platte „Hort Köhler leiert seine größten Erfolge“ steht ab sofort per Download zum stimmungsmäßigen Runterziehen zur Verfügung.




Piep, piep, piep
Habe übrigens Verbindungen zu beiden Horstis, wie ich mich Schrecken festgestellt habe (dieselbe Schule wie Guildo und immerhin derselbe Landkreis wie der Präsi). Da Angi nicht allzuweit von meinem aktuellen Wohnort wahlkreist, fühle ich mich langsam etwas unwohl.
Aber hey, das GG ist jetzt fast alt genug für eine Frührente!
und wenn man jetzt noch den bürgerlichen namen von guildo horn in betracht zieht
Ja, die Überschrift tut das in Betracht Ziehen ja schon mal sehr gut
Mich würde interessieren, was du an dieser Stelle geschrieben hättest, wenn Gesine Schwan gewonnen hätte?
Frag mich nicht! Hier schreib ich ja immer extrem aus dem Affekt heraus, habe also keinen Alternativ-Artikel auf Lager. Aber ich hätte mich wohl gefreut, dass eine intellektuelle, lebensfrohe und dennoch nicht unkomplizierte oder gar unmissverständliche Frau was reißen kann. Köhler passt aber haargenau zu den Feierlichkeiten zum 60sten des Landes: Otto Waalkes, Gottschalk, Udo Jürgens. Das Land der Dichter und Denker
Auch eine schöne Assoziation!