In der heutigen Nacht zum ersten Mai werden wieder Polithooligans der Meinung sein, dass das Anzünden von Autos ein Prozess der politischen Bewusstwerdung sei. Erst mal ist es die Zerstörung von Werten, letzten Endes sogar von menschlicher Arbeit. Und wenig umweltfreundlich dazu, da beim anarchistischen Verbrennen von Autos eine Ausfilterung der Schadstoffe auch gesetzlich nicht vorgesehen ist. Anarchie stinkt und geht direkt auf die Lunge.
Diese Form von Protest ist der gesellschaftlichen Veränderung so zuträglich wie Paris Hilton der Frauenbewegung. Ohne wären wir weiter. Unmut kann auch sichtbar sein, wenn er ohne offenes Feuer auskommt. Autoanzünden ist als kreativer Widerstand ungefähr so kreativ, wie eine Runde Montagsmaler in der Kunsthalle.
Macht nicht kaputt, was euch kaputt macht, sondern zeigt den Kaputtmachern, wie man etwas heil macht. In diesem Sinne: Frohe Walpurgisnacht, jeder hat seinen Brocken zu tragen!




Polithoolignas – super Wortschöpfung für die Macher der brennenden Auto´s – Ich denke – sie haben etwas von Vandalen – auch wenn man den Vandalen damit unrecht tut, denn bei ihnen war es ja keine blinde Zerstörungswut
Die wahren Polithool sind meiner Meinung nach die, die die Stimmung für solche Krawall schaffen, also die VErtreter in Medien und Behörden, die Woche vor einem solchen Termin vor Krawallen etc. warnen und damit die Stimmung dafür bereiten.
Ja, aber das wär dann auch der Herr Sommer vom DGB.