Juhu, heute ist der Freiessemmess-Tag. Weil T-Mobile ja neulich abgestürzt war, darf ich heute kostenlos so viele Kurznachrichten verschicken, wie ich will. Ich bin extra früher aufgestanden dafür. Und dann ist mir nix eingefallen, was ich schreiben könnte. Soll ich einmal an alle meine Handykontakte so was schicken wie „Kostenloser SMS-Gruß“? Wer heute smst, kommt doch latent knauserig daher.
Gut, ich könnte der Dame des Hauses eine Aufmerksamkeit zukommen lassen, die sitzt 4 Meter vor mir auf der Terrasse. Das ist eine Distanz, bei der man im Alltag schon mal ins Grübeln kommt, ob nicht althergebrachte Kommunikationsformen wie „Rüberrufen“ angebrachter, beziehungsweise ökonomisch sinnvoller wären.
Die Kanzlerin, als bekennende SMS-lerin, die kann heute mal aus den Vollen durchregieren, haushaltsschonend und krisengerecht hier den Koch dissen und da den Seehofer anpöbeln. Dieser Sonntag wird sie stark machen. Und ich werd meine Grüße auf morgen verschieben, damit alle wissen, dass sie mir locker 19 Cent wert sind…




Das gleiche habe ich mir auch so ungefaehr gedacht. Etwas sinnlos die ganze Sache. Aber als so schlimm empfand ich den Handy Zusammenbruch nu auch wieder nicht. Trotzdem hätte man irgend einen Text, der die maximalen Zeichen von Ketten-SMS ausreitzt, mehrmals an alle seine Kontakte schciken sollen. Oder, um nicht ganz blöd auszusehen, verschiedene Texte .. Aber dann fragt man sich am Ende … wozu …
heute morgen hab ich um halb 10 noch smse bekommen, die mir andere gestern abend um 8 geschickt hatten. ich will eine entschädigung!
hihi