Wolfgang Clement hat die SPD verlassen. Gähn. Weil sein Herz eher für die RWE als für Schäfer-Gümpelanti schlägt. Schnrrrrch. Weil er dachte, das Modell „Genosse der Bosse“ sei auch in dieser Saison noch tragbar. Püüüüüh. Weil er den Sozialdemokraten die „De-Industrialisierung“ des Landes vorwirft. Gnngnnngnn.
Wer wird um ihn trauern? Welcher Bergabeiterchor wird ihm eine Träne hinterher weinen, wenn er jetzt völlig abrutschen sollte in die FDP? Keiner. Er ist ein Doppelt-und-dreifach-Ex. Er hat schon lange keine Menschen mehr begeistert, die kein Handelsblatt-Abo hatten. Er ist die Spitze eines rechten SPD-Eisbergs, um den die Partei so besser herumkommt. Sein Abgang ist unerhört – wie ein Paukenschlag im luftleeren Raum. Plöpp.




Es ist wie bei so vielen anderen: es wird ihn am Ende keiner vermissen… ^^
Fein gesagt „ein Paukenschlag im luftleeren Raum“. Viel Gedäns um nix? Nee! Der Clement hat durch sein Zitat Wahlkampf für Roland Koch gemacht. Hätte vor 25 eine Andrea Nahles oder Ypislanti gegen Helmut Schmitd agiert, die wäre schneller wie der Schall geflogen.