Yes, we Obama! Er ist bestimmt der Sympathischste unter den Befürwortern der Todesstrafe. Und falls seine Berater ihn dazu bringen, im Iran einzumarschieren, wird er es sicherlich sehr charmant begründen. Nein, bleiben wir fair: Erst mal ist er faszinierend, dieser Hauch von Wechsel, der da möglich scheint. Aber es ist eine riesige Hypothek, die auf seinen Schultern lastet. Wenn der junge Mann es verbockt, dann denkt der Amerikaner sich beim nächsten Mal: “Dann können wir ja auch wieder die alten Arschlöcher wählen”. Was mich direkt zu Hessen bringt.
Halten wir mal fest: Heute gibt es in der Politik keine “Intrigen” mehr. Sondern nur noch “alternativlose Gewissensentscheidungen”. Und die fielen in Hessen so dringend und unvorbereitet, dass doch glatt irgendjemand Personenschützer für die Fanta4 organisiert hatte. Warum? Weil sie sonst auf dem Weg aus der Pressekonferenz erstochen worden wären? Glaubste doch selber nicht. Die SPD wird grade noch Blut vergießen wollen in diesen Tagen. Das war also eine völlige Überdramatisierung. Theaterdonner, der mich zur Frage führt: Wie mutig ist man eigentlich tatsächlich, wenn man bei seiner Gewissensentscheidung die komplette Wirtschaft hinter sich hat?




