Die EU plant den Einsatz von „Nackt“-Scannern bei den Flughafen-Sicherheitskontrollen. Klingt ziemlich nach Rotlicht. Damit würde beim Einchecken vermutlich eine ähnlich diskret-betroffen-gedämpfte Atmosphäre entstehen wie im Sexshop. Und alles nur, weil der Beamte genau sehen können muss, wie viele Dynamitstangen sich der Terrorist zwischen die Arschbacken geklemmt hat.
Die Bundespolizei will diese Geräte jetzt aber erst mal „ergebnisoffen“ prüfen. Vielleicht kommt sie zum Schluss, dass diese Geräte den Beamten aus ästhetischen Gründen nicht zumutbar sind. Auf dem Scanner-Bildschirm sieht man nicht nur Fettpölsterchen, Reiterhosen, Herrentitten und Schrumpfpenisse, sondern auch, ob jemand einen künstlichen Darmausgang hat, oder eine Brust abgenommen wurde.
Das Gesicht soll dabei unkenntlich gemacht werden. Das heißt, die Beamten gucken einen, wenn man vom Scanner kommt, unter Umständen mit ratendem Gesichtsausdruck an. Weil sie Wetten am Laufen haben. Endlich ist mal ausgesprochen, was Sicherheitsfanatismus im Kern eigentlich ist: obszön.




Keep cool:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,586301,00.html
Ich habe gerade in der Tagesschau gesehen, dass die Dinger in Deutschland nicht eingeführt werden sollen. Vielleicht besser so. Wer hätte eigentlich die Eimer in den Beobachterkabinen bezahlt?
Tschuldigung, aber wenn die das in Deutschland machen würden, dann wären die nicht „ergebnisoffen“, sondern hätten den A**** offen. Musste ich einfach mal loswerden …