Na, das wäre ja DIE Lösung aller unserer Bildungsprobleme: Anette Schavan ist für Geschlechtertrennung in der Schule. In einzelnen Fächern gelinge es sonst nicht, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen Zugang zum Stoff fänden. Das ist die Mariobarthisierung des Bildungswesens. Die Vorstellungswelt des jeweils anderen Geschlechts wird als völlig unverständlich und unnachvollziehbar abgespaltet. Jungs wollen nichts mit dem Denken der Mädchen zu tun haben und umgekehrt.
Jungs lernen mit Jungs, Mädchen lernen mit Mädchen. Das klingt wie die neue Homoerotik des Wissens. Damit dann künftig die selbe Textaufgabe einmal auf rosa und einmal auf hellblau existiert. „Wenn ein Porsche 300 PS hat und 6 Gänge, wie lang ist dann der Penis seines Fahrers?” und „Wenn die 6 Hauptfiguren von Sex in the City zusammen 300 Paar Schuhe haben, wie lange dauern dann ihre Tage?”. Brüller.





Die Trennung macht für mich schon Sinn. Bei manchen Dingen brauchen die Mädels halt 200000 Zeichen, um ein “ja” auszudrücken. Die Jungs sagen kurz “Ja” und gehen dann raus eine Runde Fußball spielen.
@ Gerhard:
Genau. Und wenn später im Job die ganzen Sozialblindgänger leider Gottes auf das andere Geschlecht treffen, was passiert dann? Keiner weiß, was er mit dem anderen machen soll (außer vielleicht fi…aber das lass ich mal weg). Das ist soch alles blinder Aktionismus. Keider weiß, wie man das Problem in den Griff kriegen soll, also muss man irgendwelchen Unsinn rausposaunen. Gut, man könnte jetzt sagen, dass die Konzenztration leidet. Stimmt, aber das auch eher im Sommer und da sind die Zeugnisse schon weitgehend fertig. Also alles Unfug.
Geschlechterdiskriminierung!!! Die Jungs und Mädels müssen später im richtigen Leben doch auch miteinander klar kommen. Und da eine Schulklasse nicht nur Wissensvermittlung sondern auch der sozialen Entwicklung dient, ist das Käse was Frau Schavan da vorschlägt.
wer weiß, auf was für einer Schule sie war
Na ja, irgendwie macht es doch schon Sinn – dann ist wenigstens nicht mehr die angebliche Bevorzugung der Mädels durch feministische Geheimbünde dran schuld, wenn die Jungs ihre Klassenarbeiten verhauen, nachdem sie biertrinkend die Nacht davor 12 Stunden WoW gespielt haben…
Gemischte Schulen sind gefährlich. Ich war als Mädchen dort in der Minderheit und was hab ich gemacht? Lauter Jungsjobs gelernt!