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Archive for 5. September 2008

“Die Klimakanzlerin ist passé, jetzt erleben wir sie als Cheerleader der Atomlobby”, sagt Reinhard Bütikofer. Schöne Pointe, lustiges Bild, so voller Schwung, Begeisterung und Naivität. Ich hab mich gleich mal informiert, was Cheerleader so genau machen und im Cheerleading-Lexikon Interessantes gefunden. Zum Beispiel, dass Akrobatik ein wichtiger Bestandteil des Cheerleading ist, also das Sich-Verbiegen, der Spagat oder der Backtuck (Rückwärtssalto).

Es ist eine wunderbare Welt voller Fachbegriffe: “Chants” sind kurze Anfeuerungsrufe, die mindestens dreimal wiederholt werden, am besten unter Mitwirkung des Publikums, sowas wie “Let´s go Offense, let´s go!” oder eben auch “Pump up the Restlaufzeit, let´s go!”. “Top” nennt man die Cheerleader, die in der Pyramide ganz oben stehen, zum Beispiel, weil sie Regierungschefin sind und besonders viel “Spirit” in die ganzen “Kicks” und “Motions” legen.

Und natürlich gibt es diese Püschel, mit denen herumgewedelt wird, man nennt sie meistens “Pompons”, seltener auch “Pofalla” oder “Kauder”. Wichtig: Das Cheerleading findet außerhalb des eigentlichen Spielfelds statt, das heißt, die entscheidenden Punkte werden von anderen gemacht.

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