Wie kann man junge Menschen für Archäologie begeistern? Mit Schweinkram natürlich! Anders als mit einer gezielten PR-Aktion gegen den wissenschaftlichen Nachwuchsmangel kann ich mir die Meldung nicht erklären, dass man jetzt bei Ausgrabungen an der Südküste Zyperns eine Bleiplatte aus dem 7. Jahrhundert nach Christus gefunden haben will, in die folgender „Sex-Fluch“ eingraviert sein soll: „Möge dein Penis schmerzen, wenn du Liebe machst!“.
Ey, Alter, voll krass die Phönizier! Voll die Sexfluchbitches! Wo kann ich den Ausgrabungsdirtytalk studieren? Ich freue mich schon auf weitere Funde wie etwa eine Papyrusrolle aus Theben mit dem Fluch: „Mögest du dein Zepter reiben, bist du blind wirst!“, eine attische Amphore mit der Inschrift „Möge der Minotaurus dich von hinten nehmen!“ oder eine mesopotamische Eieruhr mit der Gravur: „Mögest du immer zu früh kommen!“. Tja, je oller, desto doller.




Mannomann, jetzt ging’s mir gerade wie anderen in der netzsozialen Welt. Habe statt Zypern „Zypries“ gelesen und mich gefragt, was die mit Schweinkram in der Archäologie zu tun hat… Aus jenen Mutmaßungen ziehe ich mich diskret zurück…
Über Zypries´ Südküste würde ich nie bloggen
Aber aber, Herr Hormuth, wer wird denn gleich….. alles glauben, nur weil es irgendeine Agentur so und nicht anders in die Welt trägt.
Lassen Sie die Archäologen noch ein Weilchen forschen bis sich beweisen lässt, daß es Pia Phönizia war, die Schutzheilige aller betrogenen Weiber und seit dem siebten Jahrhundert von eben diesen verehrt.
Prüfen Sie’s nach:
in jeder Beziehungskiste werden Sie einen ähnlich frommen Wunsch finden, ohne daß mühsam danach gebuddelt werden muß.
Ha ha … ich habe auch Zypries gelesen!
)
ich habs zwar richtig gelesen, musste aber trotzdem herzlich lachen