Manchmal finde ich ja, Geld ist ein richtiges Arschloch. Man sollte sich nicht damit einlassen, oder es möglichst schnell gegen etwas Vernünftiges eintauschen. Besonders unsympathisch ist sein Sozialverhalten, wenn es dich sitzen lässt, dann ist es dabei herzloser als Carla Bruni auf dem Weg zum nächsten Überpromi.
Denn Geld verschwindet nicht – wenn es weg ist, heißt das nur, dass es jetzt jemand anderem gehört. So gibt es auch bei der großen aktuellen Kreditkrise echte Gewinner. Zum Beispiel Makler, die jetzt gut davon leben, pleite gegangenen kleinen Leuten die Immobilie unter dem Hintern weg zu verticken. Auch wer gerne mal Banken kauft, kann jetzt echte Schnäppchen machen, da gibt es ne Menge Sonderangebote, da ist Happy Hour nach dem Motto „Zwei kaufen, eine bezahlen“.
Das Einzige, worauf du dich verlassen kannst, ist, dass der Zaster immer nach oben fließt. Und dass die Cleveren sich ihre blattgoldgeschmückten Kaviarhäppchen damit verdienen, dass sie ihm dabei die Tür aufhalten. Hätte ich Kinder und bekämen sie Taschengeld, würde ich ihnen sagen: „Schau, dass du es los wirst!“




„Schau, dass du es los wirst!” – Das werde ich meinen Kindern mit auf den Weg geben. Danke..
Wie wahr, lieber Frederic, besonders deine Betitelung für’s Geld!!
Es gab da vor langer Zeit einmal ein Lied, da wurde von den süßesten Früchten gesungen, die nur für die großen Tiere sind, denn nur sie kommen ran…
Auf das Geld würde ich auch gern verzichten, nur leider kommt man mit der Alternative „Tauschen“ hier ja nicht weit..
..grüßt syntaxia
Geld nicht zu mögen – das ist natürlich der allergrößte Luxus, den muss man sich erst mal leisten können.