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So langsam verstehe ich, worum es geht. Es geht weder darum, dass der Schäuble sich sicher fühlt, noch dass der Islamist sein Wasserstoffperoxid künftig nicht mehr einszweidrei bei Ebay ersteigert – es geht um Musik. Sagen wir im weitesten Sinne: Es geht um die Rolling Stones. Die ja ihre müden Ärsche noch immer auf die Bühnen dieser Welt schleppen müssen, weil mit Platten allein heute kaum noch Geld zu verdienen ist. Für die Musikindustrie sind Raubkopierer die wirklichen Bin Ladens. Klar: „bin laden“, plötzlich macht alles Sinn!
Übers Spreeblick-Blog bin ich darauf gestoßen, dass der Bundesrat, nachdem er die Vorratsdatenspeicherung beschlossen hat, jetzt daran arbeitet, diese Verbindungsdaten auch der Industrie zugänglich zu machen, den „Rechteinhabern“, also Plattenfirmen, also den Stones. Und auch noch anderen sympathischen Riesenkonzernen wie Sony, Bertelsmann (und Pro7 und Springer und… hängt ja alles zusammen). Die wollen künftig genau wissen, wann ich wo wie scharf an ihren Urheberrechten entlang-gesurft bin. Alles nur, damit Mick Jagger sein blödes Sauerstoffzelt künftig wieder vermehrt zu Hause aufstellen kann.
Dann ist es ja nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Bilder der Maut-Kameras, die biometrischen Daten und die Fingerabdrücke von den Landeskriminalämtern direkt an die Industrie überspielt, vielleicht auch einfach auf CD gebrannt und in die Post gegeben werden. Die werten das dann aus und sehen, wie viele Stones-Platten ich im Mediamarkt in den Fingern hatte, ohne ja eine zu kaufen. Und wann ich mit dem Auto auffällig in der Nähe eines Stones-Konzertes unterwegs war. Und wenn sie dann anhand meiner Kreditkarte sehen, dass ich bei I-Tunes nie offiziell was von den Knautschrockern erstanden habe, werden sie den Schäuble meinen Computer online nach dem mp3 von „Angie“ durchsuchen lassen.
Und wenn sie es dann finden, kommt die GSG9. Von vorne. Von hinten dazu noch das KSK. Also noch mehr kann die Politik ja nicht für die Industrie auf den Strich gehen! Oder auf den Strichcode. Volksvertreter, die wahrscheinlich nicht mal ihren Videorecorder selbst programmieren können. Festplattenrecorder haben die eh nicht. Wäre ihnen auch zu unsicher




Du triffst den Nagel wieder mal auf den Kopf. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Guten Tag allerseits( frei nach Heribert Fassbender)!.Zum Schutz vor Datenklau und Überwachung empfehle ich die Odenwälder Variante. Die Odenwälder Festplatte besteht aus Leberwurst, Blutwurst, Schwartenmagen, Kochkäse und Handkäse (mit Blasmusik), kann bei einem urigen Odenwälder Gasthof nach Wahl verzehrt werden und zwar überwachungsfrei. Die Festplatte wird über den Magen entsorgt und ist fast rückstandsfrei.Keine Chance für Schäufele äh Schäuble.
Aber Vorsicht: Wenn der Handkäs mit Musik ist, gibt es da bestimmt auch wieder Rechteinhaber.
Dem kann ich nichts mehr zufügen. Aber – was passiert wenn die Schäubles anfangen, die Badewannensänger abzuhören und es an die GEMA melden?
Dann werden noch mehr Menschen auswandern! Viel mehr als alle Privatsender jemals mit der Kamera begleiten könnten…