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Es wäre so schön gewesen: Dein Landesvater kocht für dich, keiner muss vom Fleisch fallen und wo immer Hunger und Not ist, kommt der Ministerpräsident mit seiner Feldküche und hebt an zu seiner persönlichen Remix-Version der Speisung der Fünftausend. Er schwingt die Löffel und Pfannen und schwuppdich ist das Volk sicher, sauber, satt und sorglos. Wie vor 4 Tagen berichtet waren die Erwartungen groß, als es hieß: Roland Koch kocht! Oder bäckt, quasi als Ausweichdisziplin.
Und was lese ich heute in der Lokalpresse? Heulen und Zähneklappern, enttäuschte Mägen und das Gefühl kulinarischer Minderbetreuung machen sich breit. Im hessischen Albersbach hat er diesen PR-Termin wahrgenommen, indem er Wurstbrote geschmiert hat. Und selbst herzhaft zugelangt hat. So sind sie, die Politiker. Versprechen Dir mannigfaltige Wirbeleien in Sachen Cuisine, den großen Kochbudenzauber halt. Man sah vorm geistigen Auge schon den frechen Roland dem einen oder anderen Witzigmann den einen oder anderen Michelin-Stern wegschnappen, und was passiert? Es gibt Stullen. Erst heißt es: „Wählt mich, ich bin Koch!“. Und dann bald nur noch: „Nehmt euch, die Wurst liegt im Kühlschrank.“. Merken, lieber Wähler, merken!




DAs war nur das Vorspiel. Der nächste Akt lautet, dass er mit einem schwarzen Koffer durch die Dörferb zieht und erklärt, wenn er die Wahl verliert kommen schlechte Zeiten mit der Sozenfrau, die in einer WG lebt. Deshalb bittet er um Grundnahrungsmittel damit er gegen sie kämpfen kann.
Och, so mancher Wähler wäre doch heutzutage schon dankbar wenn ihm jemand den Kühlschrank mit Wurst auffüllt! Solche Angebote gibt’s ja auch nicht immer…