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Mensch, die haben es drauf, die Ungarn. Dachte ich. Feiern ihre österlichen Fruchtbarkeitsbräuche nicht so verklemmt indirekt mit Hasen und Eiern (klingt ja schon wie „Blumen und Bienen“), sondern tun am Ostermontag das einzig Richtige: Männer besuchen die Frauen aus Freundeskreis und Familie, um ihnen ein Gedicht vorzulesen UND sie mit Parfüm zu besprühen! Dafür kriegen sie dann im Gegenzug Essen und Trinken. Klingt wie ein großes Leckerfest.
Hier ein bisschen „4711“ auf die Cousine, da ein wenig „Tosca“ auf die Nenn-Tante und auch der Pfarrer ist neckisch mit irgendwas von Calvin Klein hinter den Messdienern her. Ein echtes Bestäubungsfest! Em Ende wird gesoffen und alkoholisiert Auto gefahren, am besten mit den Mädels, dann braucht auch keiner mehr einen Duftbaum in der Karre.
Aber jetzt der Schock: Auch Ungarn überaltert und hat sinkende Bevölkerungszahlen! Wahrscheinlich, weil die Jugend im hochprozentigen Duftrausch gegen Bäume fährt. Und der einzige, der was Peppiges im Flakon hat, ist der Pfarrer. Wozu haben wir Euch in die EU geholt? Aussterben können wir selber! Ok, Ihr riecht dabei besser. Point taken!




Hehehehe…
Öch, hust! Also ich halte mich dann lieber an liebgewonnene Traditionen. Ich back auch so ein kleines Osterlamm für alle Verwandten, dafür muss mich keiner zuduften.
Aber, hey: kennt nicht jeder ein altes Tantchen, das man schon als Kind nicht gut riechen konnte?? *schüttel*
Mich würde das Gedicht fertig machen. Die Männer aus meiner Familie sind dazu zu männlich. Nein danke.
@chanel: Tantchen duften immer gerne nach einer Mischung aus Corega Tabs & Tosca… – und Onkelchen bestenfalls nach Old Spice & kaltem Tabak…
Fazit: Es gibt nichts schöneres als Familienbande. Immer wieder ein Genuss für alle Sinne.
@lucky: Das ist aber gemein gelacht, harhar!
@chanel: Dann ist Tantchen sich aus Ungarn
@comedy: Da ist aber ruckzuck Stimmung in der Familie, wenn du sagst: „Onkelchen, dein Gedicht stinkt!“
Ist die Rumsprüherei eine katholenkonforme Form von Sex? Der Pfaffe darf auch und alle sind glücklich. Nur die Folgen sind, wie bei vielem in der Kirch, nicht genügend überdacht. Für Hessen: dorschgedenkt.
Igitt, Tosca und 4711! Aaalso in meinen Kreisen würde jemand das gern als Anspielung auf mangelnde Hygiene verstehn – is ja fast wie Seife und Deo schenken. Gaaanz böhse! *g* Bei solchen gesprühten Anzüglichkeiten wäre es dann auch kein Wunder, wenn die Mädels sich gegen Annäherungsversuche mit Vermehrungsabsicht auflehnten: „Ey, verdufte!“
@comedy: Zu m ä n n l i c h für Gedichte? *seufz* Wo sind die Minnesänger und Troubadoure nur hin? Ach, es gibt keine Romantik mehr in dieser kalten Welt…