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So hätte er das machen müssen, der Ex-RAF-Terrorist Christian Klar: Zum Kerner gehen, weinen. Erzählen, dass ihn die Gesichter der Opfer bis in den Schlaf verfolgen. Und dann später: Ein freiwilliges soziales Jahr an der Frankfurter Börse machen. Kapitalismusfreundliche Kinderbücher schreiben („Pipi Hedgefonds“ oder „Ronja Räubertochter Arbeitgeberkind“). Zum Beckmann gehen und nochmal weinen. Oscar Lafontaine zurück in die SPD quatschen. Einen Werbespot für die neue Coke-Zero drehen. Paybackpunkte sammeln. Einen Anlageberater adoptieren, einmal in der Woche eine BWL-er-WG putzen und auf bundesdeutschen Bahnhöfen Kofferbomben entschärfen. Weinen und einfach wie eine geistesgestörte rückgratlose Polit-Amöbe seine Restexistenz der Unterhaltungsindustrie zur Verfügung stellen. Und nie mehr irgendwas wollen, nicht mal bei Tisch die Butter.
Aber dass er jetzt Sprüche von sich gibt wie ein radikal Linker, den man 25 Jahre eingesperrt hat, damit war ja echt nicht zu rechnen. Er hofft, dass die Zeit gekommen ist „die Niederlage der Pläne des Kapitals zu vollenden“. Super Überraschung. Dabei dürfte er von mir aus sogar für die Überwindung der Schwerkraft kämpfen, solange es dabei keine Toten gibt. Einer muss es ja machen.




Da bin ich fast sprachlos. dabei war der gute Klar nur auf der falschen Seite. ANdere Leute durften schreiben „Ich war dabei“ und meinten die NS-Zeit. Auch ohne Reue. Die aber durften Redaktuer beim Bayrischen Rundfunk werden. Das hatten sie dann Schöngehubert.